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Apr 09 2017

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1. Herren: Burgtheater schlägt Fußball

HN – Fortuna Biesdorf 3:4 (1:1)

Tore: 1:0 Wolf (16.), 1:1 Teichert (38./HE), 1:2 Rösler (60.), 2:2 Scheel (67.), 3:2 C. Bräuer (68.), 3:3 Reiss (82.), 3:4 Reiss (85.).

Schieri: Erol; Z.: 154

Beste: — / Reiss, Papenhagen

B.V.: G/R Reiss (87./F+F)

HN: Hartmann – Sperlich, Heymann, Benbrahim, Kohl – Tründelberg – Wolf, Pötzl, Scheel – Lemke, C. Bräuer.

Fortuna: Strothmann – Müller, Paris (75. Reiss), Papenhagen, Albat – Seigewasser – Baudisch (56. Goede), März (75. Lehmus), Rösler – Scholz, Teichert.

Eine bittere Niederlage für das letzte Aufgebot der Hohen Neuendorfer, die über weite Strecken das fußballerisch klar bessere Team waren, sich am Ende aber der stärkeren Physis des Tabellenvierten beugen mussten.

Trotz Vorteile für die Gastgeber hatten die Biesdorfer nach 12 Minuten die erste Torchance. Scholz versuchte es aus 7 Meter aber mit Gewalt und der Ball landete im  Wald. Ansonsten stimmte bei den Blau-Weissen das Timing noch nicht und die Gäste glänzten nach Ballverlusten in der Hälfte der Einheimischen mit zahlreichen Schauspieleinlagen, die der Unparteiische zunächst nicht honorierte. So war die Führung der Platzherren nach 16 Minuten hochverdient, als C. Bräuer auf den kaum zu haltenden Wolf durchsteckte, der sicher verwandelte. Die Blau-Weissen hatten nun das Geschehen im Griff, zumal Biesdorf außer lang und hoch nichts einfiel. Um so überraschender der Ausgleich nach 38 Minuten, als der Ball nach einem Fallrückzieher am Mann Pötzl an den angelegten Arm sprang und der Unparteiische zur Verwunderung aller auf Strafstoß entschied, den Teichert verwandelte. Fünf Minuten später hätten die Blau-Weissen dennoch mit einer Führung in die Pause gehen können, als sich Bräuer und Wolf erneut zum Duett fanden, Wolf aber an den Beinen des stark reagierenden Fortunen Keepers Strothmann scheiterte. Aber auch die Gäste hatten noch eine gute Möglichkeit: Als Kohl den Ball vertändelte, reagierte Hartmann in der Nachspielzeit bei Röslers Schuß sicher.

Direkt vom Anstoß zur zweiten Hälfte weg, wurde einmal mehr Wolf auf die Reise geschickt, der aber am erneut stark reagierenden Keeper scheiterte und Strothmann parierte nach der daraus resultierenden Ecke glänzend gegen Bräuers Schuß. Biesdorf konnte in dieser Phase den Ball minutenlang nur unkontrolliert aus der Gefahrenzone schlagen, aber nicht verhindern, dass Wolf erneut allein auf das Tor zusteuerte. Beim Abschluß blockierte der zurückeilende Feldspieler dann das Schußbein der Hohen Neuendorfers, der Strafstoßpfiff blieb jedoch aus (50.). Ebenso wie zehn Minuten später als Heymann Mitte der Hohen Neuendorfer Hälfte im griechisch-römischen Stil nieder gerungen wurde und Rösler in Ballbesitz kam. Der vollendete mit einem Sonntagsschuß unter die Querlatte zur Führung für die Gäste (60.). Zu dieser Zeit wurde Benbrahim nach einem ebenfalls nicht geahndeten Foul am Spielfeldrand behandelt. Die Einheimischen antworteten mit einer Tempoerhöhung und setzten sich mit einem Doppelschlag binnen 90 Sekunden wieder nach vorn. Erst verwandelte Scheel cool nach Heymanns Paß allein vor Strothmann (67.), dann leitete Lemke geschickt auf Bräuer weiter, der dem Keeper ebenso keine Abwehrmöglichkeit ließ (68.). Zwar mußte Hartmann nach Röslers Direktabnahme noch eine Probe seines Könnens zeigen (78.),denn die Biesdorfer fielen ansonsten weiter zumeist nur durch Freistoßschinden auf. In den Schlußminuten zahlte sich für die Gäste dann aber die Einwechslung von Lehmus und Reiss aus: Nach 82 Minuten flankte Lehmus auf den Kopf von Reiss, der ins Tor abtropfen ließ und drei Minuten später markierte der bullige Angreifer dann sogar den Siegtreffer, als er den Ball über die Linie stocherte, nachdem Kohl eine Lehmus-Flanke nicht klären konnte. Und Reiss trug schließlich noch entscheidend dazu bei, dass die Gäste den Vorsprung über die Zeit brachten. Nach einem derben Foul an Heymann spielte der bereits verwarnte Biesdorfer drei Minuten lang selbst den sterbenden Schwan, ehe er die Ampelkarte entgegen nahm (87.). So gelang den Hohen Neuendorfern der Ausgleich nicht mehr.

Über den Autor

Hardy

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